Sitzung im Raum SO 318: 27.Mai - 19:30
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Insgesamt musst du mindestens 120  ECTS erbringen. Du darfst dafür minimal 4, maximal jedoch 7 Semester benötigen. Von diesen 120 ECTS ist regulär ein Semester für die Masterarbeit (24 ECTS) und die darauf vorbereitende Seminararbeit (6 ECTS) vorgesehen. Die Seminararbeit kannst du, je nach Lehrstuhl, natürlich auch schon eher in deinen Plan legen.

Die übrigen Schwerpunktkurse sind in 500er-, 600er- und 700er-Levels eingeteilt. 500er-Kurse haben keine Voraussetzungen und vermitteln erweitertes Wissen basierend auf einem im Bachelorstudium gelegten Fundament. Sie sind Voraussetzung zum Belegen der spezialisierten 600er-Kurse. Die 700er-Kurse bestehen aus den genannten Seminararbeiten, die das Belegen von 600er Kursen voraussetzen und selbst Voraussetzung für das Schreiben der Masterarbeit an einem Lehrstuhl sind.

Wann du ansonsten welchen Kurs belegst, bleibt dir überlassen. Dir sollte allerdings bewusst sein, dass du dein Studium nach Möglichkeit bereits vor der Wahl im ersten Semester durchplanen solltest. Wie beschrieben, setzen manche Kurse Veranstaltungen voraus. Weiterhin ist es kompliziert, sich in der Fächerwahl nachträglich umzuentscheiden, da einige Fächer nur einmal im Jahr angeboten werden.  Zudem ist eine Abmeldung von Klausuren, auch bei den Parallelveranstaltungen, nach erfolgter Anmeldung im Anmeldezeitraum nicht mehr möglich. Daher solltest Du Deinen Plan für die ersten drei Semester nach den Schwerpunktfächern gestalten, und dann mit Pflichtfächern auffüllen (nicht anders herum). Achte dabei aber darauf, ob die Kurse angeboten werden.

Damit Du weißt, was auf Dich zukommt, folgt nun eine Kurzbeschreibung dieser Pflichtfächer:

  • In zweiteiligen Business Economics werden zunächst die wesentlichen Konzepte der VWL wiederholt. Darauf werden diese Konzepte in einen Zusammenhang mit der BWL gestellt. Die Integration der Fächer fördert das Gesamtverständnis der Schnittstellen zwischen VWL und BWL und gibt bspw. praktische Methoden zur Incentivierung von Mitarbeitern an die Hand.
  • Das Fach „Empirische Methoden“ unterscheidet sich von „Applied Econometrics“, auch wenn du zwischen beiden Fächern gleichwertig wählen kannst. Beide Fächer zielen auf die Anwendung von Forschungsmethoden, Hypothesentests, Intervalltests und statistischer Auswertung anhand von Programmen ab. Jedoch bereitet „Empirische Methoden“ eher auf die Forschung im Marketingbereich vor, etwa zur Auswertung von Umfragen, während „Applied Econometrics“ tiefer in die ökonomischen Hintergründe und Intuitionen der Testverfahren einsteigt. Je nach Studienausrichtung ist daher das eine oder das andere zu empfehlen.
  • Corporate Social Responsibility vermittelt die lebensnotwendige Fähigkeit, die allgegenwärtigen, unternehmerischen CSR-Maßnahmen differenzierter zu beurteilen und ein eigenes CSR-Konzept in Unternehmen zu implementieren. Das Fach wartet mit einigen Überraschungen im Verständnis des CSR-Begriffes auf.
  • Decision Analysis vermittelt zunächst Konzepte, wie rationale Entscheidungen gefällt und interpoliert werden können und weiterhin Analyseinstrumente für die Beurteilung und Antizipation von menschlichen Fehlern bei der Entscheidungsfindung.

Zuletzt hast Du die Möglichkeit, 24 ECTS in Wahlfächern zu belegen. Diese müssen nicht, können aber auch aus dem BWL Bereich stammen. Ansonsten hast du die Möglichkeit, Kurse in Wirtschaftspädagogik oder Wirtschaftsrecht zu belegen. Dieses Angebot wird in den nächsten Semestern um Steuerrecht, Geschichte, Politik, Mathematik, Germanistik, Anglistik, Romanistik und praktische Informatik ausgeweitet werden.

Du kannst auch ein Urlaubssemester für Praktika oder Auslandsaufenthalte, Unternehmensgründungen, etc. beantragen. Beachte aber bitte, dass in diesem Semester keine Leistungen erbracht oder angerechnet werden können.